Heinrich-Drake-Realschule Detmold

  Heinrich-Drake-Realschule Detmold

Schulprogramm



Erweitertes Erprobungsstufenkonzept Schuljahr 2007/2008


Ab dem neuen Schuljahr 2007/2008 findet der Unterricht in der Erprobungsstufe wahlweise in drei verschiedenen Klassen statt:
  • Sportklasse
  • Kreativklasse
  • Streicherklasse

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sind in der folgenden Abbildung dargestellt.


Erprobungsstufenkonzept

Seitenanfang




Wahlpflichtdifferenzierung ab Klasse 7, November 2011


Hier finden Sie Informationen zu den Inhalten der einzelnen Fächer innerhalb der Wahlpflichtdifferenzierung ab Klasse 7.



Biologie

Vorstellung des Faches Biologie als Klassenarbeitsfach (Wahlpflichtbereich I)

Biologie ist ein seit Klasse 5 bekanntes Fach. Wo liegen jetzt die Unterschiede zum Biokurs?

Formales:Naturwissenschaftlich-technischer Schwerpunkt:
Biologie als Neigungsschwerpunkt und Klassenarbeitsfach in den Jahrgangsstufen 7-10 mit 3 Wochenstunden
Inhalte:Biologie: "Lehre von der belebten Natur", umfasst im Wahlpflichtunterricht der Jahrgangsstufen 7,8,9 und 10 insgesamt 13 Themenkreise, wobei gesundheits- und umwelterzieherische Aspekte im Vordergrund stehen:

Themenübersicht Biologie WP I

Klasse 7

  • Gesundheit, Krankheit, Stress
  • Gesunde Ernährung
  • Alkohol / Nikotin
  • Erste Freundschaft

Klasse 8

  • Blut, Herz, Kreislauf
  • Atmung / Lunge
  • Bewegung und Fitness
  • Familienplanung (Verhütung, Schwangerschaft, Geburt)

Klasse 9

  • Sinnesorgane (Auge, Ohr, Haut)
  • Vom Reiz zur Reaktion
  • Neurophysiologie
  • Regelungsvorgänge
  • Suchtprophylaxe
  • Lernen
  • Verhalten

Klasse 10

  • Grundlagen der Vererbung
  • Vererbung beim Menschen
  • Grundlagen der Molekulargenetik
  • Gentechnologie
  • AIDS / Sexualkunde
  • Evolution
  • Tierische und pflanzliche Zellen
Methoden:Experimente, Mikroskopieren, Präparieren, Zeichnen, Exkursionen, Referate, Nutzung neuer Medien (Internet) zur Informationsbeschaffung
Medien:Lebende und tote Objekte, Modelle, Filme, Dias, Computer, Bücher, Arbeitsblätter, Folien etc.
Anforderungen/
Zielsetzung:
Selbstständiges und handlungsorientiertes Lernen (forschend-entdeckend)
Leistungs-
bewertung:
  • mündliche Mitarbeit (freie Beiträge, Wiederholungen)
  • Durchführung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen
  • Referate
  • Führung einer Arbeitsmappe
  • Schriftliche Leistungskontrolle (2-3 Klassenarbeiten pro Halbjahr, zusätzliche Biologietests)

Was heißt das jetzt im Klartext?

  • Biologie ist ein Fach für SchülerInnen, die Interesse an der Natur haben und gern neue Dinge entdecken und erforschen.

  • Man sollte eine befriedigende oder bessere Vorleistung in Biologie haben.

  • Biologie ist empfehlenswert für folgende Berufszweige: PTA, MTA, Tierarzthelfer, Landwirtschaft, Gartenbau, Förster, Lebensmitteltechnik, Ökotrophologie, Labor, Getreideforschung etc.

  • Auch wenn man nicht Biologie als Kursfach wählt, hat man das Fach trotzdem in den Klassen 7, 9 und 10 - allerdings bei weitem nicht so intensiv!

Seitenanfang


Französisch

Warum eine zweite Fremdsprache an der Realschule?

Was ist das Tolle an Französisch?

Frankreich

  • ist der größte westeuropäische Staat

  • ist unser direkter Nachbar

  • ist unser wichtigster Handelspartner in Europa

  • steht mit Deutschland in besonders intensivem kulturellen Austausch (u.a. über die Partnerstädte)

  • ist sehr beliebt als Urlaubsland

Die französische Sprache

In Europa

  • wird außer in Frankreich noch in Teilen Belgiens, der Schweiz, in Luxemburg, Andorra und Monaco Französisch gesprochen

  • ist Französisch nach Englisch die meistgelernte Fremdsprache

Weltweit

  • gibt es 55 französischsprachige Staaten

  • sprechen 131 Mio. Menschen Französisch, 72 Mio. davon als Muttersprache

  • ist Französisch Arbeitssprache in nahezu allen internationalen Organisationen (UNO, UNESCO, Europarat)

Französisch

  • ist Brückensprache und erleichtert den Zugang zu den anderen romanischen Sprachen wie Italienisch, Spanisch und Portugiesisch

  • ist leichter als man denkt

Wortbedeutung aus dem Englischen ableitbar :

   arriver - to arrive
   forêt - forest
   changer - to change
   dangereux - dangerous

Wortbedeutung aus Wortfamilien ableitbar:

   fête (Fest) - fêter (feiern)
   entrée (Eingang) - entrer (eintreten)

Warum eine zweite Fremdsprache an der Realschule?

  • Schulzeit ist "Sprachenlernzeit":
    Je früher wir eine Fremdsprache erlernen, desto leichter fällt es uns.

  • Die zweite Fremdsprache ist eine wichtige Zusatzqualifikation für viele Berufe (Außenhandelskauffrau, Reisekaufmann usw.) Sie kann das "Extra" sein, mit dem man sich von Mitbewerbern absetzt.

  • Eine Voraussetzung für den Erwerb des Abiturs ist erfüllt.

Zum Unterricht

  • "normaler" Sprachunterricht mit Themen wie Freizeitaktivitäten, Freundschaft, Naturschutz usw.

  • Einblicke in die Lebensbedingungen des anderen Landes

  • Kursfahrt nach Paris

  • drei Unterrichtsstunden pro Woche

  • sechs Kursarbeiten pro Schuljahr

Französisch ist

  • das Tor zur Kultur und Lebensweise unserer Nachbarn

  • eine wichtige Zusatzqualifikation für viele Berufe

  • und eine schöne Sprache!

Seitenanfang


Informatik

Informatikunterricht WP-Bereich Klasse 7 - 10

Die Schüler lernen

  • Anwendungen der IuK-Technologie
    (Informations- und Kommunikations-Technologie)

  • Grundstrukturen

  • Funktionen

  • Auswirkungen

Die Vorgehensweise ist oft projektorientiert.

Es wird theoretischer Unterricht sowie praktischer Unterricht am Rechner durchgeführt.

Themen Klasse 7:

  • Was ist Informatik

  • Computer - ein Arbeitsgerät (Aufbau)

  • Innenleben eines PC

  • Hardware/Software/EVA-Prinzip

  • Dualsystem/Interne Darstellung im PC

  • PC-Tastenkombinationen

  • Textformatierungen (Tabellen etc.) z.B. Zeitungsseite erstellen

  • Paint Malprogramm

  • Expertensysteme, Baumdiagramme

  • Geschäftsbriefe, Din-Normen, Bewerbungsschreiben

  • Geschichte der Datenübermittlung, Kommunikation, Codes

  • Netze, Dienste, Internet

  • Umgang mit dem Internet (Netiquette, Gefahren, Rechte)

  • Einstieg in html

Themen Klasse 8:

  • Datenverwaltung auf Datenspeichern

  • Tabellenkalkulation, Grundlagen, ausgewählte Funktionen, Diagramme

  • Betriebswirtschaftliche Anwendungen, mathematische Anwendungen, Zufallszahlen etc.

  • Datensicherheit, Datenschutz

  • Umgang mit dem Internet
    ("Nicht alles, was geht ist auch erlaubt!", "Karrierefalle Internet")

  • Grafikprogramme / Bildbearbeitung

  • Erweiterungen html, Anwendung, Projekt

  • html frames, Impressum, gesetzliche Bestimmungen und soziale Aspekte

  • Komplexere Anwendungen der Tabellenkalkulation

Themen Klasse 9:

  • Algorithmen, Programmstrukturen

  • Darstellungsformen von Programmabläufen: PAP, Struktogramm, Pseudo-Code

  • Erste Programmierungen in LOGO (Grafik)

  • Erstellung und Vortrag von Präsentationen (OpenOffice Impress)

  • Theorie Datenbanken

  • Anwendungen am Beispiel OpenOffice Base
    Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte innerhalb eines Projektes

  • Erstellung von Bedienungsanleitungen

  • Komplexere Anwendungen der Tabellenkalkulation

Themen Klasse 10:

  • Wiederholung Algorithmen, Darstellungsformen

  • Prozeduren mit Parameterübergaben

  • Bearbeitung div. mathematischer Probleme und Programmierung der Lösungen in LOGO

  • Komplexere Programmobjekte

  • Filmbearbeitung

  • Modellbildung/Simulationssysteme (Anwendung Tabellenkalkulation)

  • Projektarbeit

Seitenanfang


Sozialwissenschaften

"Oberbegriff für diejenigen wissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit dem Zusammenleben von Menschen und den ihm zugrundeliegenden Gesetzmäßigkeiten beschäftigen ( Politikwissenschaften, Wirtschaftslehre, Erziehungswissenschaften, Sozialpsychologie, ...)..."

(Schüler-Duden Politik und Gesellschaft )

Themen Klasse 7

  1. Massenmedien
    (Rundfunk, Presse, Fernsehen - Aufgaben; Chancen und Gefahren)

  2. Grundlagen der Wirtschaft
    (Bedürfnisse, Güter; Marktlehre; Ökonomisches Prinzip)

  3. Werbung und Verbraucherschutz
    (Ziel; Gestaltungskriterien; Der Verbraucher und sein Recht; Verschuldung)

  4. "Rund ums Geld"
    (Entwicklung; Funktionen; Fälschungsschutz)

  5. Armut (Kennzeichen; Armut in Deutschland)

  6. Freizeit und Freizeitgestaltung (Freizeit in Lippe; Freizeitträume und -realität; Urlaub/Urlaubsplanung)

Themen Klasse 8

  1. Soziale Marktwirtschaft
    (Funktionsweise; Vergleich mit freier Markwirtschaft und Planwirtschaft; Verdienstarten; Steuerklassen; direkte und indirekte Steuern)

  2. Bargeldloser Zahlungverkehr (Voraussetzungen; Formen; ...)

  3. Vorurteile, Frustration, Aggression
    (Begriffe; Aggressionstheorien; Bsp. Fußballstadion, Schule, Straßenverkehr)

  4. Jugendkriminalität
    (Ursachen; Jugendgerichtsbarkeit; Jugendstrafgesetz)

  5. Recht und Rechtsstaat
    (Strafprozessordnung; Rechtsmittel)

Themen Klasse 9

  1. Das Sozialversicherungssystem
    (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken-, Unfall- und Pflegeversicherung; Entwicklungstendenzen)

  2. Unternehmen und Arbeit
    (Der Betrieb; Unternehmensformen; Arbeitsalltag; Tarifverhandlungen; Arbeitskampf)

  3. Arbeitslosigkeit
    (Ursachen; Bedeutung für Betroffene; Statistiken; Arbeitslosengeld; Hartz IV)

  4. Neue Technologien
    (Entwicklungsstand; Computerintegrierte Fertigung; Auswirkungen auf die Arbeitsplatzsituation)

  5. Dritte/Vierte Welt
    (Nord-Süd-Gefälle; Merkmale; Ursachen der Unterentwicklung; Entwicklungshilfe)

Themen Klasse 10

  1. Terrorismus (Kennzeichen; Ziele; Beispiele)

  2. Frieden und Sicherheit
    (Bundeswehr; Wehrpflicht; Wehrdienst / Zivildienst; NATO; UNO)

  3. Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsziele
    ("Magisches Viereck"; Konjunktur)

  4. Konjunktursteuerung durch Staat und Bundesbank / EZB
    (Wirtschaftspolitik des Staates; Steuerungsinstrumente der EZB)

  5. Globalisierung
    (Begriff; Welthandel; Organisationen; Standortvergleiche; Stand der Entwicklungsländer)

Seitenanfang


Technik

Technik als Differenzierungsfach

Im Gegensatz zu den anderen Diff-Fächern wird TC in Theorie und Praxis erteilt, deshalb ist dieses Fach besonders für Schüler/Innen geeignet, die einen handwerklich-technischen oder einen zeichnerischen Beruf ergreifen möchten. Darüber hinaus vermittelt das Fach gute Grundlagen, um sich in einer technisierten und industrialisierten Welt orientieren zu können.

Nach unseren Erfahrungen haben die Schüler am Ende der Realschulzeit gute Kenntnisse, um ihren beruflichen Werdegang fortzusetzen. z.B als Lehrling oder auf Fachschulen wie dem Bonhöferkolleg oder dem Lüttfeldberufskolleg.

Wer ist für den Technikunterricht geeignet- was erwarten wir von den Schülern?

  • Technikunterricht ist für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet

  • sie sollten geduldig und ausdauernd sein, mit einem Anspruch an das eigene Leistungsvermögen

  • befriedigende Leistungen in Mathe /Physik sind wünschenswert

  • den umsichtigen Umgang mit Maschinen , Werkzeugen und Materialien

  • die Bereitschaft, gleichwertig im Team zu arbeiten d.h. ich trage meinen Teil zum Gelingen einer Arbeit bei und nicht: die anderen machen das schon

  • das Führen von Hausheften, Lernen und Anwenden von Fachbegriffen, es werden 5 Klassenarbeiten geschrieben, TC ist versetzungswirksam

  • es entstehen Materialkosten ca. 10 Euro pro Jahr

  • wir arbeiten mit Holz, Metall und Kunststoff

  • wir schulen die handwerkliche Geschicklichkeit

  • wir blicken in die Arbeitswelt früher und heute

  • wir unterstützen die Berufswahlfähigkeit

Seitenanfang




Das Fach Wirtschaft an der HDR, Juni 2010


Unsere Schule hat als eine von zwei Realschulen im Kreis Lippe den Zuschlag bekommen, am Modellversuch Wirtschaft des nordrhein-westfälischen Schulministeriums teilzunehmen.

Die zweite Schule ist die Eduard-Hoffmann-Realschule in Bad Salzuflen.

Nach den Sommerferien geht es erstmals los für die Schülerinnen und Schüler des siebten Jahrgangs. Das Pilotprojekt soll unter anderem dazu dienen, konkrete Hinweise zu den Inhalten und den Umfang eines möglichen Schulfaches Wirtschaft an Realschulen zu geben.


Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, als eine der ersten Realschulen in Lippe das Unterrichtsfach Wirtschaft einführen zu dürfen.

Seitenanfang




Sportklassen ab 2007/2008

Sportklassen an der Heinrich-Drake-Realschule


Seit 2007 läuft an unserer Schule das erweiterte Erprobungsstufenkonzept.
Zusätzlich zu der seit 2001 eingerichteten Streicherklasse gibt es eine Kreativklasse und zwei Sportklassen in der Jahrgangsstufe fünf. Jede dieser Profilklassen hat in ihrem Schwerpunkt fünf Unterrichtsstunden in der Woche (die Kreativklasse hat zwei Stunden Technik und drei Stunden Kunst, die Sportklasse hat fünf Stunden Sport) und muss trotzdem auf kein Unterrichtsfach verzichten.
Das Projekt Sportklasse hat sich im Hinblick auf die Bewegungsarmut unter den Jugendlichen entwickelt und soll auch genau dort ansetzen. Mit einer täglichen Stunde Sportunterricht soll dafür gesorgt werden, dass die Kinder die Lust an der Bewegung und am Sporttreiben erst gar nicht verlieren. Das Ziel ist es, unseren Kindern zu zeigen, dass Bewegung zum täglichen Leben gehört und ein Leben lang praktiziert wird.
Neben der körperlichen Fitness bietet der Sportunterricht die Möglichkeit - wie kaum ein anderes Fach - "spielerisch" Schlüsselqualifikationen, wie z.B. Teamfähigkeit oder Regelbewusstsein zu erlangen.




Sportklasse 5c, Akrobatik



Weitere Meinungen zum Thema Sport:


Sportler sind erfolgreich,

so heißt es am 30. November 2007 auf www.ntv.de in einem Artikel.

Das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat eine Studie veröffentlicht, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass derjenige, der Sport treibt, erfolgreich in Schule und Beruf ist. Insbesondere bei Frauen lässt sich dieser positive Effekt beobachten. Die Forscher begründen dies damit, dass Sportlerinnen den Umgang mit Wettbewerbssituationen kennen und sich dadurch ein gesteigertes Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen erreichen lässt.

Dass Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen durch Sport gefördert wird, ist nichts Neues. Jedoch wurde bisher angenommen, dass die sportlich verbrachte Zeit zulasten der schulischen Leistungen geht. Dies konnte durch die neue Studie widerlegt werden; es ist festgestellt worden, dass Sportler weniger Zeit vor dem Fernseher oder bei Trinkgelagen verbringen.

Aufgrund der neuen Erkenntnisse zitieren wir hier das Fazit: "Kinder und Jugendliche sollten also nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten zu sportlicher Aktivität animiert werden, sondern auch für bessere Bildungsaussichten."

Seitenanfang




Die HDR ist Korrespondenzschule ab 2004/2005

Was bedeutet "Korrespondenzschule?"

  • Die Qualität der Bildungslandschaft Ostwestfalen-Lippe soll nachhaltig weiterentwickelt werden, um die Bildungs-, Ausbildungs- und Lebenschancen deutlich zu verbessern
  • Es entstehen regionale Bildungslandschaften in Kooperation der Schulen untereinander und mit externen Partnern
  • Schulqualität wird insbesondere im Bereich von Unterricht und Erziehung gefördert
  • Nicht allein fächerspezifisches Wissen, sondern auch die Schlüsselqualifikationen "Methodenkompetenz", "Teamfähigkeit" und "Kommunikationsfähigkeit" werden gefördert

Das Projekt "Korrespondenzschule" ist auf 4 Jahre ausgelegt.

  • Es wird unter der Regie einer regionalen Steuergruppe beim Kreis Lippe in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Lemgo durchgeführt.

Weshalb müssen Kinder methodenkompetent, teamfähig und kommunikationsfähig sein?

  • Reine Wissensanhäufung reicht nicht mehr aus, da das Wissen der Menschheit rasant zunimmt
  • Schülern müssen Handlungsmöglichkeiten und -perspektiven aufgezeigt werden
  • Kinder müssen lernen, wie sie an Informationen gelangen, wie sie mit ihnen umgehen und diese angemessen weitergeben
  • Selbstständiges Lernen und Methodenkompetenz sind wichtige Schlüsselqualifikationen, um das eigene Lernen planen und strukturieren zu können

Wie wird das Konzept bei uns umgesetzt?

  • Das Kollegium wird in vier Fortbildungseinheiten in den Bereichen "Methodentraining", "Kommunikationstraining", "Teamentwicklung" und "Materialentwicklung" gezielt geschult
  • Die einzelnen Trainingseinheiten werden fächerspezifisch aufbereitet und im Fachunterricht aller Klassen regelmäßig angewendet und eingeübt

Die Steuergruppe der HDR

  • hat die Aufgabe, das Projekt "Korrespondenzschule" mit seinen Zielsetzungen durchzuführen. Das heißt
Planung
Koordination
Evaluation
Berichterstattung

Mitglieder der Steuergruppe

  • sind Frau Wegener (Gruppensprecherin), Frau Böhne, Frau Urbainczyk, Herr Bauer, Herr Meier (Mitgl. d. Schulleitung)

Die geplanten Zeiten für die Trainingsmaßnahmen an unserer Schule:

    2004/2005 Methodenkompetenz
    2005/2006 Teamentwicklung
    2006/2007 Kommunikationsfähigkeit
    2007/2008 Materialerarbeitung / EVA

Grundlegendes und durchgängiges Prinzip der HDR

  • ist eine Besonderheit unter den lippischen Korrespondenzschulen:
    bei allen schulischen Ausbildungsschritten sind jeweils
    alle Lehrer und alle Schüler beteiligt.

Die Durchführung

  • des Trainingsbausteins "Methodenkompetenz" erfolgte im Rahmen von zwei dokumentierten Unterrichtsreihen eines jeden Lehrers. Die Nachhaltigkeit wird derzeit durch laufende Aufzeichnungen in den Klassenbüchern dokumentiert.
  • Der Baustein "Teamentwicklung" wurde im November durch einen Projekttag begonnen und setzt sich momentan durch die Implementation im Fachunterricht fort. Die Evaluation erfolgt(e) zum Projekttag wie auch zur Unterrichtseinheit durch Fragebögen an alle Beteiligten.
  • Die für Mai / Juni 2006 vorgesehene Lehrerfortbildung "Kommunikation" musste aus von uns nicht zu vertretenden Gründen auf Januar/Februar 2007 verschoben werden.





Diese Informationen sind zusammengestellt worden von Herrn Hermann Meier.

Seitenanfang




[ Home ]  [ Impressum ] Stand: 03.05.2012